Die Handballerinnen des TSV Ottobeuren beschließen am Samstag ihre Aufstiegs-Saison mit einem Heimspiel gegen Eichenau. Anna Hofferek verlässt den Verein aus beruflichen Gründen.
Ottobeuren Die Bezirksoberliga-Meisterinnen des TSV Ottobeuren (TSVO; Spitzenreiter/41:1 Zähler) empfangen am Samstag den Eichenauer SV (ESV; Ranglisten-Sechster/23:19 Punkte). Das Handball-Match des 22. und letzten Spieltags findet in der Dreifachsporthalle statt. Es beginnt zu ungewohnter Zeit um 14.15 Uhr.
Die Frauen des Eichenauer SV werden die Spielzeit 2025/26 – auch im Falle einer Niederlage in Ottobeuren – in der oberen Tabellenhälfte beenden. Aus den bisherigen Rückrunden-Partien erkämpften sich die Oberbayerinnen beachtliche 12:8-Punkte. Die zurückliegenden beiden Spiele – gegen Weilheim und Waltenhofen – verloren sie allerdings.
Die Ottobeurer Frauen mussten im Hinrunden-Vergleich Mitte Dezember Einiges an Kampfgeist aufbringen, um das Kräftemessen letztlich mit 28:20 für sich entscheiden zu können. Nun, im Rückspiel, geht es im Grunde genommen für beide Mannschaften um nichts mehr. Völlig ziellos gehen die Unterallgäuerinnen jedoch nicht in die letzte Runde: Am Ende einer beeindruckenden Saison, in der sie mit Top-Werten in verschiedenen Bereichen Maßstäbe gesetzt haben, wollen sie nun auch als ungeschlagener Aufsteiger über die Ziellinie gehen. Außerdem wollen sie ihre makellose Heimbilanz (20:0 Punkte) weiter ausbauen. Die Cheftrainerin des TSVO, Bettina Freymann, betont: „Wir wollen ein letztes Mal voll konzentriert an die Sache herangehen.“ Ihre Abschiedsvorstellung im Ottobeurer Trikot gibt am Samstag Anna Hofferek. Die 30-Jährige Münchnerin verlässt den Verein aus beruflichen Gründen. Im Spiel gegen Eichenau fehlen den Gastgeberinnen die langzeitverletzte Lea Zubac und Keeperin Jessica Hecker. Für Hecker wird – wie zuletzt beim Sieg in Immenstadt – Lea Lindenlaub zwischen den Pfosten stehen. Leistungsträgerin Francesca Holland kehrt in den Spieltagskader zurück. Genau wie die A-Jugend-Spielerinnen hatte sie zuletzt pausiert. (dp)
- So wollen die TSVO-Frauen spielen
Torhüterinnen: Laura Renger und Lea Lindenlaub – Feldspielerinnen: Melanie Würsig, Bianca Willner, Carolin Knittl, Katharina Fries, Andela Vokic, Emily Hackl, Franziska Dittmann, Lena Seefelder, Sabrina Drechsler, Francesca Holland, Romana Albrecht, Anna Hofferek, Deliah Abraham und Lisa Haggenmüller. (dp)