Ein Allgäu-Derby zum Jahresfinale

Die Handballer des TSVO empfangen am Freitag Abend die HSG Dietmannsried-Altusried. Beide Teams gehören zum Besten, was die Landesliga zu bieten hat.

Das letzte Spiel des Kalenderjahres beschert den Landesliga-Handballern des TSV Ottobeuren (TSVO; Tabellenzweiter/16:4 Punkte) eine besondere Aufgabe: Zu ungewohnter Anwurfzeit – nämlich am Freitag um 20 Uhr – empfangen sie nämlich ihren Derby-Rivalen HSG Dietmannsried-Altusried (Dritter/14:6 Zähler). Die Begegnung findet in der Dreifachsporthalle statt.

Dietmannsried spielt eine gute Saison

Die HSG Dietmannsried-Altusried hat sich fest in der Spitzengruppe der Liga etabliert: Das vom Duo Patrick Haas/Elmar Romanesen trainierte Team meisterte die ersten Saisonwochen mit Bravour (8:0 Punkte). Danach allerdings büßte die HSG – unter anderem in den Direktduellen mit den Topteams aus Anzing und Ismaning – etliche Punkte ein. Im Zeitraum von Mitte Oktober bis heute verbuchten die Oberallgäuer „lediglich“ 6:6 Zähler. Mit insgesamt 46 Treffern ist Timm Schwegler derzeit der erfolgreichste Torschütze der HSG. Marcus Bernhard (39) und Maximilian Schneider (37) strahlen ebenfalls große Torgefahr aus. Mit den bereits erwähnten Trainern Haas und Romanesen, dem Sportlichen Leiter Thomas Kinkel sowie Keeper Thoran Mayer und Feldspieler Sebastian Wilken sind gleich fünf ehemalige Protagonisten des TV Memmingen nun für Dietmannsried im Einsatz.

Ottobeuren hofft auf „volles Haus“

Sieben Siege in Folge sorgen für ausgeprägte Leichtigkeit: Die Stimmung im Ottobeurer Umfeld könnte also derzeit kaum besser sein. Und dennoch blickt Daniel Berkessel dem Prestigederby mit Demut entgegen: „Derby bleibt Derby“, sagt der Cheftrainer des TSVO voller Überzeugung. „Ein Spiel hat – unabhängig von der aktuellen Tabellensituation – immer eigene Gesetze.“ Die Dietmannsrieder seien ein direkter Verfolger, der durch die Rückkehr des zuvor verletzten Torjägers Maximilian Schneider weitere Qualität hinzu gewonnen habe. Die Vorfreude auf das Derby sei groß, man hoffe auf eine „volle Halle“. Und sicher verspüren die Gelb-Schwarzen – mit Blick auf die jüngere Derby-Vergangenheit – auch Revanchegelüste. In den letzten beiden Direktduellen gelang den Ottobeurern nämlich kein Sieg: Die Partien endeten 31:31 und 29:32 aus TSVO-Sicht. (dp)

Mit diesem Aufgebot wollen die TSVO-Männer das Heimderby gegen Dietmannsried bestreiten:
Torhüter Dino Zubac und Daniel Laszlo – Feldspieler Marcel Heil, Daniel Whyte, Jakob Mayer, Philip Eßlinger, Patrick Harris, Luca Kaulitz, Niklas Christ, David Willert, Asim Kapic, Fabian Nägele, Alexander Rogg und Sebastian Grabher.

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